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Europäischer Frühling

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Unlängst sah ich ein kleines Video des YouTube-Kanals “Black Pigeon Speaks”. Es trifft in einem hohen Maß meine Gedanken. Und ich wollte diesen Gedankengang an die deutschsprachige Öffentlichkeit weitergeben. Hier also nun Black Pigeon (https://youtu.be/Mr3Nosjgw6A):

2019 verspricht ein Wendepunkt für Europa zu werden. Wie ich es bereits seit Jahren sage, bricht der Nachkriegskonsens zusammen. Die Organisation, die aus den Aschen des zweiten Weltkriegs entstand und geschaffen wurde, um die alten Rivalitäten auf dem Kontinent zu beseitigen, nämlich die EU, aber auch viele ihrer Mitgliedsstaaten befinden sich momentan in einem Zustand politischen und wirtschaftlichen Aufruhrs.

Mit dem immer rascheren Wandel der Globalisierung, der langsamen und schmerzreichen Vernichtung der Mittelklasse und der sich wandelnden sozialen Atmosphäre haben die Geburtswehen einer durchgreifenden Veränderung des kontinentalen politischen Klimas begonnen.

Das Chaos, welches die Verhandlungen und den Status des Brexit umrankt, soweit sie den Austritt Großbritanniens aus der EU betreffen, sind nun die Staaten Frankreich und Deutschland wiederum als traditioneller Dreh- und Angelpunkt ins Zentrum der politischen Bühne gerückt. Aber auch in vielen anderen Staaten Europas haben die globalistischen Strategien zwar nachhaltige Veränderungen jedoch nur sehr bescheidene Vorteile für die Arbeiterklasse und die verschwindende Mittelklasse gebracht; und sie bereiten die Bühne für einen dramatischen Wendepunkt, der im kommenden Jahr oder im Jahr danach eintreffen könnte.

Entgegen einer kürzlich gemachten Umfrage, die glauben machen soll, eine Mehrheit der Bürger der EU-Staaten sehe Mitgliedschaft in der EU als Vorteil für ihre Heimat, zeigt jedoch die gleiche Umfrage vielmehr ein tiefes Gefühl der Frustration und Enttäuschung, wenn es um Brüssels wirtschaftliches Management, die Verletzung nationaler Souveränität und die unablässigen Wellen illegaler Migration geht, die den Kontinent überrollen. Viele, so ermittelte Pew Research, wollen ein Referendum bezgl. der EU, obgleich weniger um die EU zu verlassen. Wie in anderen Ländern der westlichen Welt haben die Bürger der EU wenig bis keinen Nutzen durch den Globalismus erlebt, auch nicht im Verlagern ihrer Industrien nach China oder anderen Staaten des Ostens. Gewaltige Zahlen dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse, die einen mittelständischen Lebensstil sicherten, wurden vernichtet und haben den Kontinent in Richtung Osten verlassen.

Mehr noch haben die massiven demographischen Veränderungen, die mindestens seit den 90-iger Jahren stattfinden, viele Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt, wirtschaftlich abgehängt und sie ihrer Heimat entfremdet. Es ist eine kontinentale Unzufriedenheit zu verspüren. Ungarn und Polen trotzen schon fast regelmäßig den EU Behörden, Österreich ist inzwischen einer der führenden Staaten, die eine kontinentale, von Brüssel diktierte Lösung des Migrationsproblems verweigern. Und Österreich zusammen mit der Visegrád Gruppe und einigen weiteren Staaten haben sich unlängst geweigert, den sog. Migrationspakt zu unterzeichnen.

https://www.bbc.com/news/world-europe-45558510

In Italien sehen die meisten Bürger Matteo Salvini, den forschen Führer der anti-globalistischen Liga, als ihren wirklichen Regierungschef. Unter ihm hat Italien wiederholt dem IMF und Brüssel getrotzt, wenn es um italienische Finanzpolitik und insbesondere um Italiens Haushaltdefizit geht. Italien weigert sich via erzwungener Entsagung und Austerität das nächste Griechenland zu werden. Und nun, nachdem Großbritannien die EU verlässt, ist Italien auf dem dritten Platz in der EU im Hinblick auf seine Bevölkerung.

https://www.usnews.com/news/world/articles/2018-11-02/leagues-salvini-is-italys-real-leader-poll-finds

Genaugenommen, wenn man vom Brexit spricht und dem Debakel, in welchen sich dieser EU-Ausstieg verwandelt hat, — Drohungen und Bestrafungen gegen die Briten für ihre Frechheit des Austritts aus dieser zerbröselnden und untauglichen Koalition von Nationen, genannt EU — sieht er angesichts der schwelenden Spannungen doch immer mehr aus wie eine zunehmend besser werdende Idee, selbst in den Staaten, die bislang stets die Zugmaschinen für Integration von Migranten waren, — nämlich Deutschland und Frankreich. Selbst eine Kolumne der verrufenen New York Times titelt: “Egal, wer auf Merkel folgt, Deutschland ist ruiniert.”

In Land, um Land, um Land zerbricht die alte Nachkriegsordnung, und der Globalismus, der jahrzehntelang mit undemokratischen Mitteln durchgedrückt worden war, wird ebenso abgelehnt in einem Land, in dem politische Stabilität — viele würden sie Obrigkeitshörigkeit nennen — seit Jahrhunderten als Maßstab galt. Und das zersplitternde Land, welches immer tiefer in eine systemische politische Krise versinkt, die durch die ständige Enttäuschung der Bürger befeuert wird, bedroht nicht nur Deutschland selbst, sondern die Europäische Union als Ganzes.

Addiere man zu all diesen Problemen auch noch die immerfort währende und sich zunehmend zuspitzende Krise der Deutschen Bank, durch die viele Analysten fürchten, dass uns eine neue, jedoch schlimmere Finanzkrise bevorsteht, für die anders als in 2008 kaum noch Mittel zur Lösung verfügbar sind, um die Folgen für Deutschland, die EU und die weitere Welt einzudämmen.

Die andere, kleinere Hälfte des deutsch-französischen Motors der EU, nämlich Frankreich, schlägt sich auch herum mit lähmendem einheimischem Missmut. Seit Wochen ist das Land im Griff von Protesten, die ausgelöst wurden durch geplante Benzinsteuern, jedoch immer mehr zur Ablehnung von Globalismus und seinen bitteren Früchten für die Arbeiter- und Mittelklasse, sowie eine grundsätzliche Zurechtweisung von Frankreichs Emanuel Macron werden. Diese Proteste fächern inzwischen aus auf andere Länder der EU aber auch darüber hinaus, sogar bis in ferne Kanada.

https://www.thesun.co.uk/news/7986279/france-riots-paris-protests-yellow-vests/

https://www.ctvnews.ca/canada/yellow-vest-protests-spread-to-canada-criticizing-illegal-immigration-taxes-1.4220086

Was hier geschieht ist eine klare und wachsende Zurückweisung. Aber Zurückweisung von was? Die Menschen weisen nicht Globalisierung zurück, sondern Globalismus. Kein anderer stellt dies klarer dar als der geopolitische Stratege Ian Bremmer in seinem Buch “Us versus Them, The Failure of Globalism” (Wie gegen Die, Das Versagen des Globalismus). In Einzelinterviews und Vorlesungen erklärt er, warum auch er seine Position in den letzten Jahren verändert hat. Er erklärt auch, wie Globlisierung, also zum Beispiel der Kauf von Produkten aus anderen Ländern oder Urlaub um Ausland oder wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, einen allgemeinen Nettogewinn für die Menschen hat. Jedoch Globalismus, so erklärt er, oder anders formuliert, die massenweise, aggressiv vorangetriebene Migration, ist auf entsetzliche Weise gescheitert. Und er stellt klar, dass die Menschen Globalismus als Ganzes ablehnen, — zumindest aber die meisten seiner Folgen.

Tatsächlich hat der kürzlich durchgepeitschte UN-Mgrationspakt derart zersetzende Wirkung, dass am 18.12.2018 der belgische Premier zurücktreten musste, — aufgrund von massiven und gewaltbereiten Protesten vor den EU Gebäuden in Brüssel, die genau diesen Migrationspakt verurteilten. Und in Frankreich, immer noch im Griff von Straßenprotesten, hat eine Gruppe höchster Generäle Präsident Macron wegen seiner Unterschrift unter den Migrationspakt des Hochverrats bezichtigt. Diese Generäle sehen jetzt Disziplinarmaßnahmen ins Auge, die von einer völlig undemokratisch verkommenen globalistisch politischen Kaste gegen sie losgetreten wird. Vor nur zwei Wochen hatte eine Gruppe von elf Generälen, einem Oberst und einem Admiral, zusammen mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Charles Millon ein am 10.12.2018 veröffentlichtes Dokument unterzeichnet, welches den Migrationspakt von Marrakesch verurteilt.

Der Text sagt: ” Indem Sie sich allein entscheiden, diesen Pakt zu unterzeichnen, geben Sie dem Zorn eines bereits missbrauchten Volkes einen weiteren Grund für eine Revolte. … Sie sind schuldig der Ablehnung von Demokratie und des Hochverrats an der Nation. Sie können nicht alleine entscheiden unsere zivilisatorischen Maßstäbe zu vernichten und uns der Heimat zu berauben.” Weiter fordert der Text zu einer Volksabstimmung zu diesem Thema auf.

Während einer der Generäle sich inzwischen aufgrund politischen Drucks von diesem Text distanziert hat, ist noch unklar, was man gegen die anderen Offiziere zu tun in der Lage ist. Aber wie auch immer — über die ganze EU und den Atlantik — eines ist klar: Die Menschen werden zunehmend missmutig über das Thema Globalismus und seine undemokratisch oktroyierte Migration und die immensen Schäden, die in den Staaten des Westens von ihnen wahrgenommen werden.

Vielleicht hat Ian Bremmer Recht wenn er sagt, nicht die Globalisierung ist gescheitert, sondern Globalismus. Und auch wenn vielleicht kein unmittelbarer Zusammenbruch der EU stattfinden wird, wie einst der der UdSSR, hat dennoch ein Prozess der Fäule eingesetzt. Entweder Politiker sowohl der einzelnen Mitgliedsländer aber auch der Brüsseler Behörden erkennen dies an und fangen an ihre Politik der Minderung und Homogenisierung der Einzelstaaten neu zu überdenken, oder die EU in ihrer jetzigen Form ist dem Untergang eines harten Zerfalls gewidmet.

Last sie Kuchen essen ist keine legitime Antwort auf die berechtigten Kümmernisse der Menschen. Die EU wird entweder neu aufgestellt, oder nicht. Und die resultierenden Konsequenzen werden für Jahrzehnte spürbar sein, — egal in welche Richtung die Zukunft geht. Das Jahr 2019 wird das Jahr der Entscheidung, in welche Richtung es weitergehen wird.

Hybris als Droge ist nur schwer abzuschütteln. Aber ich weiß auf wen ich setze, wenn es hart auf hart kommt. Soweit Black Pigeon. Ich für meinen Teil füge nur noch hinzu, dass ich auf den setze, dessen Geburtstag wir jetzt gerade beginnen zu feiern.

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